Bedürfnisorientierte Pädagogik (BoP)

 

Das Gegenstück zur Elterndiktatur ist die Kinderdiktatur.
Die Alternative heißt Gleichwürdigkeit und persönliche Verantwortung.
(Jesper Juul)


Die bedürfnisorientierte Pädagogik  (bei mir geprägt u. a. durch Jesper Juul, Herbert Renz-Polster, Kathrin Hohmann, Lea Wedewardt) stellt die Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen in den Mittelpunkt pädagogischen Handelns. Sie richtet sie den Blick auf das, was hinter dem Verhalten liegt: Bedürfnisse wie z.B. Zugehörigkeit, Sicherheit, Autonomie oder Orientierung. Kinder sind kompetente, kooperationsbereite Menschen, die Unterstützung darin brauchen, ihre Gefühle und Bedürfnisse zu verstehen und auszudrücken. Es geht darum Kompromisse zwischen den verschiedenen Bedürfnissen aller zu finden und in Verbindung zu sein.

Die BoP schafft eine wertschätzende, klare und gleichzeitig verbindliche Beziehungsgestaltung. Sie unterstützt An- und Zugehörige von Kindern sowie Fachkräfte dabei, auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben, Konflikte nachhaltig zu begleiten und eine Atmosphäre zu schaffen, in der Entwicklung, Vertrauen und echtes Miteinander möglich sind.